Wie ich mich in den Jahren als Mutter doch verändert habe. Ganz besonders merke ich es nun beim zweiten kleinen Wunder. Der Große ist ja bereits vor knapp 9 Jahren zur Welt gekommen. Viel verändert hatte ich mich nicht, oder? Und jetzt, nach Ben? Hat sich etwas verändert? Ja. Muddi ist mutiert, eine #muddimutation sozusagen.

 
1. Ich unterhalte mich mit anderen über den Stuhlgang meines Kindes. So ein Phänomen kennen wohl wirklich nur andere Mütter. Ich habe mir extra ein “Codewort” ausgedacht. In der Öffentlichkeit zu fragen: “Hast du ein Kaka gemacht?” war so gar nichts für mich, bei uns heißt es “Hast du Mama ein Geschenk gemacht?”.
2. Wo ich früher ohne Zettel einkaufen war, ohne Terminplaner wusste wann ich an welchem Tag wo sein musste, brauche ich heute für alles einen Plan. Zum Einkaufen, für Arzttermine, Schultermine, ja selbst für die Hausarbeit oder den Essensplan. Ich würde sonst vermutlich noch meinen Kopf vergessen.
3. Die Jogginghose ist mein bester Freund. Naja zumindest Zuhause, wenn ich raus gehe, versuche ich zumindest mich einigermaßen zurecht zu machen. Aber selbst zum schminken komme ich selten.
4. Kino? Theater? Musical? Fernsehen? Ah doch Fernsehen kenn ich, Kika – Kikaninchen, Kika – Kikaninchen…. Oh Toodles! ….
5. Handy zum telefonieren benutzen, ja das waren noch Zeiten. Heute platzt das Handy vor allem von Fotos meiner Kinder. Der Speicherplatz war sogar so voll, dass ich mir eine größere Speicherkarte kaufen musste. Jetzt kann ich noch mehr Fotos machen….
6. Spucktuch? Wozu hat Mama ein T-Shirt an. Da kann man den Mund so herrlich schön dran abputzen. Das meine Wäscheberge kein Ende nehmen, liegt wohl auch daran.
7. In jeder meiner Handtaschen sind Windeln, Feuchttücher, Spielzeug, Gummibärchen, Kekskrümel und benutzte Taschentücher zu finden. Wo waren noch mal meine Schlüßel? Mist, ich kann meinen Lippenpflegestift nicht finden.
8. Ist es pädagogisch wertvoll? bpa und bps frei? Zucker – Salzarm? Ohne zusätzliche Aroma- und Farbstoffen? Ok, ganz so übertrieben ist es nicht, aber ich mache mir schon mehr Gedanken als vorher darüber.
9. Meine Fingernägel waren auch mal manikürt. Schmuck trage ich nur noch selten, an den Ketten und Ohringen kann man so schön ziehen. Dass das schmerzhaft sein kann, muss ich wohl nicht erwähnen.  Aber wenn es doch so schön glitzert.
10. Ich wiederhole mich, andauernd. Mal niedlich: “Hast du aber einen schönen Ball! Ja, einen schönen Ball hast du da.”, und mal weniger niedlich: “Zimmer aufräumen! Räum dein Zimmer auf! Ich sagte, du sollst dein Zimmer aufräumen!!!”
Sind bei euch auf neue Marotten und Eigenschaften aufgetreten? Dann macht doch bei der Blogparade der lieben Anna von neverlookedsobeautiful mit.

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